Evangelische Kirchengemeinde Weinbach

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Willkommen auf unserer Homepage der Evangelischen Kindertagesstätte Weinbach.

 

Wir betreuen Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren in 6 Gruppen und zwei Häusern Arche Noah und Unter`m Regenbogen.

 Sie erreichen uns unter folgenden  Telefonnummer:

Haus Arche Noah                 06471-9569757

Haus Unterm Regenbogen   06471-9568516

E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihre Ansprechpartnerin ist die Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte

Frau Bettina Meier              06471 - 490102

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und informativen Aufenthalt auf unserer Homepage und freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen.

Aufbau der EKHN

Aufbau der Evangelischen Kirche
In Hessen und Nassau (EKHN)

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An der Spitze der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt es keinen Bischof mit weitreichenden Vollmachten. Die geistliche Leitung teilen sich der Kirchenpräsident und seine Stellvertreterin, sowie sechs Pröpstinnen und Pröpste. Sie bilden das "Leitende Geistliche Amt". Die "Kirchenleitung" als weiteres Gremium vertritt und verwaltet die Kirche im Auftrag der Kirchensynode und führt deren Beschlüsse aus.

 

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Erster Kirchenpräsidentder EKHN:
Pfarrer Martin Niemöller

Der Grundgedanke war: Ein Gremium mit mehreren Mitgliedern wird sich nicht so leicht falschen Autoritäten unterordnen, wie es seinerzeit vielen Bischöfen unter den Nationalsozialisten widerfahren war.
Das kirchliche Leben einer evangelischen Christin oder eines Christen bestimmt jedoch vorwiegend die Kirche vor Ort. Sie ist offen für Menschen, die neu dazukommen und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte. In größeren Städten gibt es mehrere evangelische Kirchengemeinden, von denen jede eigene Schwerpunkte setzt.
Die Gemeinde bildet als erste Ebene die Basis, von der aus sich die Landeskirche aufbaut. Anschließend folgen als zweite Ebene die Dekanate. Die oberste Ebene bilden die gesamtkirchlichen Organe mit den Propsteien und den Einrichtungen. Die Leitungskompetenzen sind zwischen ihnen aufgeteilt.

Die lokale Ebene - Kirchengemeinden - Kirchenvorstand

Jedes evangelische Kirchenmitglied kann mitentscheiden, wer die Geschicke seiner Kirchengemeinde lenkt. Alle sechs Jahre werden in den 1.181 Gemeinden der EKHN die Kirchenvorstände gewählt, das nächste Mal am 21. Juni 2009. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die mindestens 14 Jahre alt sind. Wer 18 Jahre alt und konfirmiert ist, kann von seiner Gemeinde als Kandidatin oder Kandidat aufgestellt werden.
Der Kirchenvorstand ist das oberste Leitungsorgan der Gemeinde. Je nach Gemeindegröße besteht er aus sechs bis zwanzig Mitgliedern sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinde. Den Vorsitz des Kirchenvorstands bestimmen die Mitglieder durch geheime Wahl, wobei entweder ein Gemeindemitglied oder ein Pfarrer bzw. eine Pfarrerin bestimmt werden kann.
Der Kirchenvorstand verwaltet unter anderem das kirchliche Vermögen, vertritt die Gemeinde in rechtlichen Fragen, wählt die Pfarrer und Pfarrerinnen und beschließt alle weiteren Personalangelegenheiten.
Weiterhin trägt er die Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung und ist gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Gemeindeleben verantwortlich. Außerdem entscheiden seine Mitglieder über die Nutzung und Vergabe von Gemeinderäumen und haben sich um den Erhalt der Kirchengebäude zu kümmern.
Zu den Aufgaben gehört auch die sorgfältige Verwaltung aller Gelder, wie Spenden oder für die Gemeindearbeit zur Verfügung stehende Kirchensteuermittel. Dabei müssen meist erhebliche Summe treuhänderisch und korrekt verwaltet werden, der jährliche Haushaltsplan umfasst in vielen Gemeinden häufig mehrere Hunderttausend Euro. Der Kirchenvorstand ist - soweit vorhanden - verantwortlich für den Kindergarten. Außerdem soll das Leitungsgremium die Arbeit derjenigen fördern, die ehren- oder hauptamtlich für die Gemeinde tätig sind.

Die mittlere Ebene - Dekanate

Die Kirchenvorstände wählen die Vertretung ihrer Gemeinden in die Dekanatssynoden. Das sind die Parlamente auf der mittleren - der regionalen - Ebene. Ihre Mitglieder wählen beispielsweise den Dekan oder die Dekanin, bilden Ausschüsse und informieren über die Arbeit im Dekanat. Für eine Legislaturperiode wählen sie außerdem den Dekanatssynodalvorstand, der das Dekanat leitet und die Synodaltagungen vorbereitet. Die Dekanate haben durch die "Dekanatsstrukturreform" in den vergangen Jahren mehr Verantwortung erhalten, damit sie sich zu einer "Kirche in der Region" entwickeln.
Die Dekane oder Dekaninnen repräsentieren die Kirchenleitung in ihrer Region. Dazu gehört die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer. Das bedeutet, dass die Dekane Mitarbeitergespräche führen, Urlaub genehmigen oder für eine Vertretung im Krankheitsfall sorgen. Nach außen hin vertreten sie das Dekanat, indem sie Ansprechpartner für den Bürgermeister oder Landrat sind.

Die gesamtkirchliche Ebene

Zwei Leitungsgremien sind für die Belange der Gesamtkirche verantwortlich:
Die Synode der EKHN , sie beschließt die Gesetze und Verordnungen der Landeskirche.
Die Kirchenleitung, sie ist das ausführende Organ der Kirchensynode und für die geistliche Leitung der EKHN verantwortlich ist.
Die Beschlüsse der Synode und der Kirchenleitung werden in der Kirchenverwaltung, mit Sitz in Darmstadt, vorbereitet und auch in ihr ausgeführt. Themenbezogene Einrichtungen (Zentren) vertiefen die Arbeit.

(Quelle: EKHN)

Helmut Hild

Pfarrer Helmut Hild

Dritter Kirchenpräsident

geboren am 23.05.1921 in Weinbach bei Weilburg
verstorben am 11.09.1999 in Darmstadt

Geprägt durch seine Erfahrungen als christlicher Offizier in Polen und an der Ostfront (zuletzt als Oberleutnant) nahm Hild 1946 das Studium der Theologie in Marburg auf und empfing dort starke Impulse aus der Auseinandersetzung mit Bultmann und Tillich. Nach Pfarrdienst in Westerburg im Westerwald und Frankfurt-Unterliederbach wurde Hild 1960 der erste hauptamtliche Öffentlichkeitspfarrer der EKHN. Ab 1964 war er Vorsitzender des Frankfurter Evangelischen Gemeindeverbandes sowie Pfarrer an der Luthergemeinde.
Hild wurde 1969 zum Kirchenpräsidenten der EKHN und 1973 zum stellvertretenden Ratsvorsitzenden der EKD gewählt. Neben der Versöhnungsarbeit vor allem mit Polen war Schwerpunkt seiner Arbeit die Öffnung der Kirche für die „gesellschafts-diakonische“ Verantwortung, aus deren Verständnis heraus Hild forderte: „Politik muss dem Menschen dienen.“ Hild setzte sich auch für den Aufschub des Ausbaus der Startbahn West ein und nahm gegen die Nachrüstung Stellung. In seine Amtszeit fielen die scharfen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um eine kirchliche Unterstützung für Widerstandsgruppen in Afrika, den Paragraphen 218 und die Krise um die „DKP-Pfarrer“. Im Zentrum seines Denkens stand unverrückbar der kirchliche Auftrag zur Verkündigung. Das Gebäude, in dem das Zentralarchiv und die Zentralbibliothek der EKHN untergebracht sind, trägt seinen Namen. Als Anerkennung seiner Verdienste für die Aussöhnungsarbeit besonders mit Polen erhielt Hild 1974 das Ehrendoktorat der Christlich-theologischen Akademie Warschau. Er war zudem Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern, der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt und des Hessischen Verdienstordens.
(Holger Bogs)

Die Kirche

Die Kirche

Die evangelische Kirche zu Weinbach wurde 1454 erstmals genannt. Sie stammt jedoch zum größten Teil aus dem Jahr 1728, da der alte Turm der Kirche einstürzte und einen Neubau notwendig machte. Damals blieb nur der alte Chor aus dem Mittelalter unversehrt und wurde in den barocken Neubau integriert. Betritt man die Kirche, so findet man sich zunächst in einem einfachen barocken Kirchsaal wieder, der aber durch den angegliederten mittelalterlichen Chor mit seiner barocken Orgel und den Fresken, die die Symbole der Evangelisten zeigen, überrascht. Der Altar wurde aus schwarzem Schupbacher Marmor gefertigt. Im westlichen Teil des Kirchenraumes stehen zwei Bildnisgrabsteine der Eheleute Klüppel von Elkerhausen aus dem 16. Jahrhundert.

Das Geläut

Die Weinbacher Kirche verfügt über vier Bronzeglocken, die sich im barocken Turm (Dachreiter mit "Welscher Haube") befinden. Vor der Kirche hängen die 1984 außer Dienst gestellten drei Stahlglocken in einem überdachten Glockengestell.

Die drei im Jahre 1984 von der Firma Rincker gegossenen Bronzeglocken erklingen in den Tönen gis`, h`, cis``.
Sie tragen folgende Inschriften:

  • Friedensglocke cis``, 225 kg:
    Haltet Frieden untereinander
  • Gebetsglocke h́, 375 kg:
    Oh, Land, Land, höre die Stimme des Herrn
  • Ewigkeitsglocke giś, 525 kg:
    Meine Zeit steht in deinen Händen

 

Die Glocke zur vollen Stunde

Im Turm befindet sich eine weitere, sehr alte Glocke aus dem Jahr 1648, die bis 1984 zusammen mit zwei der Stahlglocken läutete und seit dem Guss der drei neuen Glocken täglich den Uhrschlag zur vollen Stunde versieht. Die Inschrift dieser Glocke war und ist den alten Weinbachern noch gut bekannt, musste sie früher doch jeder Weinbacher Schüler auswendig lernen:

Anno sechzehn hundert virtzig acht
wart ich zerbrochen und neu gemacht
dies war das jar da Gott zu hand
den reichsfried gab dem teutschen land
drum Gott zu ehren ich klingen soll
die leuth ihm danken und rümen wohl.

Die Glocke verfügt über einen sehr eigenwilligen Klang und könnte zu besonderen Anlässen solistisch läuten, hierfür müsste sie jedoch zunächst wieder läutbar gemacht werden. Vielleicht ein Projekt für die Weinbacher in den kommenden Jahren.

(Dirk Hübner)

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Der Start dieses Internetangebotes war im Juni 2010.
Weinbach im Juni 2010
 

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